Immer wieder werde ich von Kunden gefragt, ob die Führung eines Kassenbuches erforderlich ist. Und wie man das dann genau macht. Viele Kunden wissen aber auch gar nicht, dass sie zur Führung eines Kassenbuches verpflichtet sind.
Wer muss denn nun eigentlich? Grobe Hilfe gibt hier ein Tipp einer befreundeten Steuerberaterin: wenn regelmäßig Einnahmen bar erfolgen, dann muss ein Kassenbuch geführt werden.
Also nicht, wenn ich mal ein Bahnticket bar kaufe und ansonsten meine Geldeingänge über die Bank reinkommen. Einige Unternehmen müssen schon der Form halber und aufgrund der typischen Geschäftsart ein Kassenbuch führen oder sogar eine spezielle elektronische Kasse einsetzen, z.B. der Frisör, der Gastwirt und der Einzelhandel mit Ladenlokal, der typischerweise Bargeschäfte hat. Rechtssichere Auskunft gibt der Steuerberater zu dem Thema.
Was den meisten gar nicht bewußt ist: hierbei geht es nicht nur um die sehr zeitnahe und lückenlose Aufzeichnung aller Geschäftsvorfälle, hier muss auch täglich ein Kassensturz gemacht werden. Dies gilt ebenso bei der Führung von Kassenbüchern. Ein ausgewiesener Kassenbestand im Buch muss körperlich nachgewiesen werden, d.h. Münzen und Scheine zählen, Summen aufschreiben, Vorgang protokollieren und mit Datum, Uhrzeit und Unterschrift des Verantwortlichen versehen. Umständlich? Mag sein - aber Vorschrift! Falls dies nicht geschieht, kann das Finanzamt eine nicht ordnungsgemäße Kassenführung annehmen und bekommt die Möglichkeit, Umsätze zu schätzen. Wer will das schon.
Details und Hilfen zum Thema Kassenbuch gibt ganz aktuell Lexware. Das kann hier nachgelesen werden. Das Zählprotokoll kann ich auf Anfrage gern zur Verfügung stellen. E-Mail genügt.
Sabine Krieger
Hier geht es um Geld. Für Gründer, für Gründungen, für Wachstum, neue Projekte. Infos für Euch und Fragen an uns. Wir freuen uns drauf.
Donnerstag, 22. August 2013
Freitag, 2. August 2013
Fahrtenbuch oder km-Pauschale für Selbstständige?
Viele durchblicken das Thema Fahrtenbuch nicht und wen wundert es. Immer wenn es Wahlrechte gibt, wird es kompliziert. Was bietet denn nun Vorteile und was wären die Nachteile und habe ich tatsächlich ein Wahlrecht?
In erster Linie ist der Steuerberater oder die Steuerberaterin da Ansprechpartner Nr. 1. Die können das gut erklären und die Vor- und Nachteile nennen. Wer trotzdem vorher wissen will, worum es geht, für den kann ich es kurz skizzieren.
Wenn ich bis zu 50% mein Fahrzeug betrieblich nutze, kann ich entweder die geschäftlichen Fahrten (vereinfacht) in einer Exceltabelle führen, muss aber auch die Adresse, Grund der Fahrt aufzeigen und kann jeden betrieblich gefahrenen km mit 30 Cent als Betriebsausgabe geltend machen. Stattdessen kann ich auch ordnungsgemäß ein Fahrtenbuch führen. D.h. jede Fahrt aufschreiben, egal ob privat oder geschäftlich und erstmal alle Quittungen für Tanken etc. in die Betriebsausgabe nehmen. Dann muss im Verhältnis der privat gefahrenen km die Betriebsausgabe wieder gemindert werden (sogenannter Eigenverbrauch).
Wenn ich das Fahrzeug mehr als 50% geschäftlich nutze, gehört es zwangsläufig in das Betriebsvermögen. Hier habe ich dann nur noch die Wahl, ob ich den Eigenverbrauch mit der 1%-Regelung ermittle oder ob ich das Fahrtenbuch führe und dann mit den echten Verhältniszahlen gearbeitet wird. Das Fahrtenbuch, damit es vom Finanzamt anerkannt wird, muss sehr sorgfältig und korrekt geführt werden. Ist das nicht der Fall, kommt wieder die 1%-Regelung zum Zuge.
Was das jetzt bedeutet und wie man das Fahrtenbuch am besten führt, kann man gut bei "Mittelstand direkt" nachlesen.
Viele Grüße - Sabine Krieger
In erster Linie ist der Steuerberater oder die Steuerberaterin da Ansprechpartner Nr. 1. Die können das gut erklären und die Vor- und Nachteile nennen. Wer trotzdem vorher wissen will, worum es geht, für den kann ich es kurz skizzieren.
Wenn ich bis zu 50% mein Fahrzeug betrieblich nutze, kann ich entweder die geschäftlichen Fahrten (vereinfacht) in einer Exceltabelle führen, muss aber auch die Adresse, Grund der Fahrt aufzeigen und kann jeden betrieblich gefahrenen km mit 30 Cent als Betriebsausgabe geltend machen. Stattdessen kann ich auch ordnungsgemäß ein Fahrtenbuch führen. D.h. jede Fahrt aufschreiben, egal ob privat oder geschäftlich und erstmal alle Quittungen für Tanken etc. in die Betriebsausgabe nehmen. Dann muss im Verhältnis der privat gefahrenen km die Betriebsausgabe wieder gemindert werden (sogenannter Eigenverbrauch).
Wenn ich das Fahrzeug mehr als 50% geschäftlich nutze, gehört es zwangsläufig in das Betriebsvermögen. Hier habe ich dann nur noch die Wahl, ob ich den Eigenverbrauch mit der 1%-Regelung ermittle oder ob ich das Fahrtenbuch führe und dann mit den echten Verhältniszahlen gearbeitet wird. Das Fahrtenbuch, damit es vom Finanzamt anerkannt wird, muss sehr sorgfältig und korrekt geführt werden. Ist das nicht der Fall, kommt wieder die 1%-Regelung zum Zuge.
Was das jetzt bedeutet und wie man das Fahrtenbuch am besten führt, kann man gut bei "Mittelstand direkt" nachlesen.
Viele Grüße - Sabine Krieger
Sonntag, 21. Juli 2013
Achtung! PayPal-Pishing!
Diesmal sehr gut gemacht und praktisch nicht von einem Original zu unterscheiden:
Es sah sehr echt aus, aber mein Misstrauen war glücklicherweise geweckt und eine kurze Recherche brachte zutage: Finger weg - hier ist Betrug am Werk!
Professionell wurde versucht, an die Benutzer-Kennwörter zu kommen.Sogar der Absender:
service@paypal.de sah erst sehr vertraut aus - aber! Wird der Link eingetippt, kommt aber schnell eine Systemwarnung und im Internet ist nachzulesen, dass der Zugang bereits gesperrt wurde.
Bei sämtlichen Aufforderungen über E-Mail, Daten aus dem Zahlungsverkehr bekannt zu geben ist größe Vorsicht geboten! NIEMALS auf den angebotenen Link klicken, die Weiterleitung kann alles mögliche zu Folge haben bis hin zu einem Abo mit Laufzeit von 2 Jahren. Zur Überprüfung kann der angeben Link ggf. händisch in den Browser getippt werden, da die Verlinkung und der angegebene Pfad i.d.R. bei Betrugsmails nicht identisch sind. Oder man gibt den Link besser gleich mal bei Google ein und schaut, was hochkommt. Wenn Betrug im Spiel ist, ist man oft nicht der oder die Erste und es gibt eine Reihe von Beiträgen dazu. So bin ich selbst auch schnell fündig geworden.
Leider ist im Umgang mit den Online-Medien viel Aufmerksamkeit gefragt. Besser erst erkundigen und dann machen.
Viele Grüße und weiterhin betrugfreies Agieren im Internet wünscht
Sabine Krieger
Es sah sehr echt aus, aber mein Misstrauen war glücklicherweise geweckt und eine kurze Recherche brachte zutage: Finger weg - hier ist Betrug am Werk!
Professionell wurde versucht, an die Benutzer-Kennwörter zu kommen.Sogar der Absender:
service@paypal.de sah erst sehr vertraut aus - aber! Wird der Link eingetippt, kommt aber schnell eine Systemwarnung und im Internet ist nachzulesen, dass der Zugang bereits gesperrt wurde.
Bei sämtlichen Aufforderungen über E-Mail, Daten aus dem Zahlungsverkehr bekannt zu geben ist größe Vorsicht geboten! NIEMALS auf den angebotenen Link klicken, die Weiterleitung kann alles mögliche zu Folge haben bis hin zu einem Abo mit Laufzeit von 2 Jahren. Zur Überprüfung kann der angeben Link ggf. händisch in den Browser getippt werden, da die Verlinkung und der angegebene Pfad i.d.R. bei Betrugsmails nicht identisch sind. Oder man gibt den Link besser gleich mal bei Google ein und schaut, was hochkommt. Wenn Betrug im Spiel ist, ist man oft nicht der oder die Erste und es gibt eine Reihe von Beiträgen dazu. So bin ich selbst auch schnell fündig geworden.
Leider ist im Umgang mit den Online-Medien viel Aufmerksamkeit gefragt. Besser erst erkundigen und dann machen.
Viele Grüße und weiterhin betrugfreies Agieren im Internet wünscht
Sabine Krieger
Freitag, 28. Juni 2013
Crowdfunding - einfach nur ein neuer Trend oder eine ernst zu nehmende Finanzierungsform?
Was ist eigentlich Crowdfunding? Einfach ausgedrückt ist es meist eine Community einer Internetplattform, die "Minibeteiligungen" an Startups oder Projekte ausgibt und so finanziert. Selbst sehr kleine Beträge sind da möglich. So wird das Risiko auf ganz viele Schultern verteilt und bei "Nichtgelingen" des Projektes ist der Verlust je Investor in der Regel nicht so hoch. Hier kann man also, sofern man die Community für sich begeistern kann, durchaus Geld einsammeln. Die rechtliche Form ist dann häufig die "Stille Beteiligung". Ein interessantes Beispiel: Companisto . Man kann gespannt sein, wie sich diese Finanzierungsform entwickelt. Dem heutigen Zeitgeist entspricht sie auf jeden Fall!
Viele Grüße
Sabine Krieger
Viele Grüße
Sabine Krieger
Mittwoch, 8. Mai 2013
Traumjob
Heute wurde mir bewusst, dass mein Angebot eigentlich nicht
nur aus Beratung und guten Zahlen besteht. Sondern dass das, was ich anbiete,
die Möglichkeit eines neuen Lebens ist. Das ist viel größer. Ich selbst habe
den Wechsel auch vollzogen von dem Angestellten-Dasein mit Frust, Abhängigkeit,
Jobwechsel, Mobbing und häufig fehlender Anerkennung. Jetzt hin zu einer
eigenverantwortlichen Tätigkeit, die meinen Fähigkeiten und Wünschen
entspricht, mit Menschen um mich herum (Kunden und Geschäftspartnern), die mir
respektvoll und anerkennend gegenüber stehen. Am Ende werde ich sogar noch gut
dafür bezahlt.
Ich sehe, dass das eine gute Alternative für qualifizierte
Menschen über Mitte Dreißig ist. Weil, ja da fängt es eigentlich schon an in
Deutschland, dieses "Sie sind zu qualifiziert, wir hätten lieber einen
Berufsanfänger". Ist mir auch passiert, da war ich 38 Jahre alt. Jetzt ist
das tatsächlich 10 Jahre her, so lange bin ich bereits selbstständig. Ob ich
mir noch was anderes vorstellen kann? Schwer, nur unter guten Bedingungen. Ich
bin nicht mehr bereit für unfähige Vorgesetzte die Arbeit zu machen um ihre
Profilneurosen zu unterstützen, die am Ende noch der Firma schaden. Da habe ich
einfach meine eigenen Vorstellungen. Wer diese schätzt, kann gern anfragen. Bis
dahin mache ich weiter mit Freude, was ich will. Nämlich Menschen helfen, die
sich ihren Traum von Selbstständigkeit erfüllen wollen. Dass ich damit auch
noch Geld verdiene, weil ich es gut mache, ist doch schön, oder? Das zeigt doch
auch, dass dieser Wandel möglich ist und nicht nur ein Traum.
Ihre Sabine Krieger
Donnerstag, 11. April 2013
Online-Marketing weiterhin im Kommen
Was wir eigentlich schon wußten, jetzt haben wir es schwarz auf weiß:
der Trend geht weg von der Print-Werbung hin zum Online-Marketing.
Marktplatz Mittelstand.de stellt uns freundlicherweise eine aktuelle Unternehmensstudie zur Verfügung, durchgeführt von absolit (R) Dr. Schwarz Consulting. Hier für alle zum Nachlesen.
Viele Grüße - Sabine Krieger
der Trend geht weg von der Print-Werbung hin zum Online-Marketing.
Marktplatz Mittelstand.de stellt uns freundlicherweise eine aktuelle Unternehmensstudie zur Verfügung, durchgeführt von absolit (R) Dr. Schwarz Consulting. Hier für alle zum Nachlesen.
Viele Grüße - Sabine Krieger
Donnerstag, 14. März 2013
Unternehmer - aufgepasst, Gratis-ebook!
Hier gibt es Gratis-Info, aber nur für kurze Zeit. Danke an Marktplatz Mittelstand.de ! Lesenswert für Unternehmer und die, die es werden wollen. 80 Seiten geballte Informationen.
S. Krieger
S. Krieger
